Prophylaxe

Vorbeugen ist besser als heilen. Eine gute Mundhygiene, die regelmässige professionelle Zahnreinigung und die Kontrolle durch den Zahnarzt und die Dentalhygienikerin oder die Prophylaxe-Assistentin bieten den besten Schutz vor Zahn- und Zahnfleischerkrankungen.

 

In jedem Mund bildet sich nach ein bis zwei Tagen ein Belag auf den Zähnen, Plaque oder auch Biofilm genannt. Dieser Biofilm besteht aus Milliarden von Bakterien, die einen regen Stoffwechsel entwickeln. Dabei werden isolierte Kohlenhydrate verwertet und Säuren sowie Zellgifte ausgeschieden. Durch diese aggressiven Substanzen entstehen Zahnschäden (Zahnkaries) und Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) bis hin zum Knochenabbau (Parodontitis). Vielen Patienten gelingt es auch durch eine gründliche Zahnpflege nicht, alle Zwischenräume und Nischen in der Mundhöhle zu erreichen und damit diese Bakterien zu entfernen.

Insbesondere bei älteren Patienten ist eine regelmäßige gründliche Reinigung des Gebisses unerlässlich, weil das Zahnfleisch zurückgeht. Dadurch werden die Zähne länger und die Flächen werden stark vergrößert. Außerdem lässt die Fingerfertigkeit im Alter nach, was sich auch auf die Qualität der Putztechnik auswirken kann. Drittens verändert sich der Stoffwechsel im Alter in vielen Fällen ungünstig (chronische Krankheiten, Medikamente usw.) und die Anfälligkeit für Karies und Parodontitis wächst.

 

Die Vorsorge durch regelmäßige professionelle Zahnreinigung wird vom deutschen Zahnärzteverband empfohlen. Sie sollte alle sechs bis zwölf Monate durchgeführt werden. Bei Kindern und Jugendlichen empfehlen wir unbedingt, alle 6 Monate einen Kontrolltermin zu vereinbaren und eine Zahnreinigung mit Applikation von Fluorlack durchzuführen.

 

In mehreren mittlerweile klassischen Studien hat unter anderem Per Axellson aus Schweden bereits in den achtziger Jahren nachgewiesen, dass durch die regelmäßige systematische Zahnreinigung das Parodontitis- und Kariesrisiko und damit die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung stark gesenkt werden kann.

 

Die PZR ist keine allgemeinverbindlich definierte Leistung. Normalerweise wird sie von fortgebildeten Fachkräften durchgeführt (Zahnmedizinische Prophylaxe-Assistentin/PA oder Dental-Hygienikerin/DH). In der Regel umfasst die PZR eine vollständige Entfernung versteckter weicher und auch mineralisierter Zahnbeläge oberhalb (Zahnstein) und unterhalb (Konkrement) des Zahnfleisches (soweit sie klinisch sichtbar und erreichbar sind) mit Handinstrumenten (Schleifpapier, Bürstchen, Zahnseide) und Ultraschallgeräten. Anschließend werden eventuell verbliebene Verfärbungen und Ablagerungen auf Zahnoberflächen (entsprechend Zahnersatz, Kronen) mittels Pulverstrahl (z. Bsp. Easy Flow) entfernt und anschließend mit einem rotierenden Gummikelch und einer abrasiven Prophylaxepaste poliert, um ein Neuansetzen von Belägen zu erschweren. Abschließend sollten zum Schutz des Zahnschmelzes alle Zahnoberflächen mit einem speziellen Fluoridlack behandelt werden.

 

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